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Kosten / Expenditure und / and Ausgabenprognose / Estimate:


Ausgaben EXPENDITURE + Prognose ESTIMATE 2008-2009.pdf



Nachfolgend aktuelle Fotos von unseren Schützlingen




















Jahresausgaben 2007 für das Projekt AASHIRWAD in Bhopal / Indien:


Jahresausgaben 2007.pdf



Annual expenditure 2007 for the project AASHIRWAD in Bhopal / India:


ANNUAL EXPENDITURE 2007 in EURO.pdf




Nachfolgend der Ausgabenplan für das NITYA SEVA SOCIETY - Finanzjahr April 2007 - März 2008:

Mahlzeiten: 23.182.- EURO
Gehälter Personal: 16.364.- EURO
Schulerziehung: 15.273.- EURO
Ärztliche Versorgung: 7.636.- EURO
Energiekosten: 9.091.- EURO
Renovierungs- und Einrichtungskosten: 7.273.- EURO
Kleidung pp.: 4.000.- EURO
Benzin-/Fahrtkosten: 1.818.- EURO
Bürokosten: 3.636.- EURO
Telefon: 1.818.- EURO
Berufsausbildung: 909.- EURO
Freizeitaktivitäten: 909.- EURO
Kosten für externe Fachkräfte: 545.- EURO

Gesamtausgaben: 92.454.- EURO

Kosten pro Kind pro Tag: 1,36 EURO



Präsentation Ausgaben April 2007 - März 2008 GANZ NEU 031007.pdf




Budget Estimate 04-07 to 03-08 NEW 24.10.2007.pdf



Unser Schützling Udit Sisodiya (siehe das nachfolgende Foto) hat als erster unter den NITYA SEVA - Kindern die 12. Klasse der Höheren Schule (dies entspricht in Deutschland dem Abitur) abgeschlossen, und zwar mit Auszeichnung als einer der besten Schüler. Er wird nun an der Universität ein Wirtschaftsstudium absolvieren, mit dem Abschluss "Bachelor of Commerce". Wir sind sehr glücklich und stolz.

Our protégé Udit Sisodiya (see the down-mentioned photo) has passed the 12th class of the Higher Secondary School in First Division with distinction in three subjects. He will study commerce to become a Bachelor of Commerce. We are very happy and proud.







Herr Martin Thümmel, stellvertretender Generalkonsul im Deutschen Generalkonsulat in Mumbai, und seine Familie haben dem Kinderheim des Vereins NITYA SEVA in Pipalner während eines Privataufenthaltes in Bhopal einen Besuch abgestattet. Über diese große Ehre haben wir uns alle sehr gefreut.

Mr. Martin Thümmel, the Vice Consul General from the German Consulate General in Mumbai, along with his family, visited our children`s home in Pipalner during a private visit in Bhopal. We were extremely happy with the honour bestowed on us.








Unsere Schützlinge erfahren eine umfangreiche medizinische Betreuung.

In jüngster Vergangenheit wurden alle Kinder u.a. allgemeinmedizinisch und zahnärztlich untersucht und gegen Hepatitis B und Tetanus geimpft.

Vor wenigen Tagen wurden unsere körperlich behinderten Kinder (Myopathie, Polio u.a. schwerwiegende Erkrankungen) von einem Spezialistenteam aus Ärzten und Therapeuten begutachtet. Ein umfangreicher Behandlungsplan (Operationen, Gehhilfen, Bewegungstherapien etc.) wurde erstellt.

Our children receive 24-hour medical attention.

The children also received general medical and dental care and have been vaccinated for Hepatitis B and Tetanus.

Some days ago our disabled children (Myopathie, Polio and mentally challenged) were examined by a team of specialists consisting of doctors and therapists. They received 24-hours care for surgeries, limb and walking therapy, and exercise treatments.











Die State Bank of India und das in der Schweiz ansässige internationale Unternehmen DSM Nutritional Products haben einen Minivan (9-Sitzer) und einen Kleinbus (21-Sitzer) gespendet. Die Busse werden für den Transport unserer Schützlinge zu den verschiedenen Schulen und für Gesundheitskampagnen eingesetzt.

The State Bank of India and an international organisation in Switzerland called DSM Nutritional Products have donated a 9 seater minivan and a 21 seater bus to NITYA SEVA. These vehicles are being utilised to transport the children to different schools, for medical attention to the children and for organising medical camps.



















Die Handballerinnen des Sportvereins HSG Bensheim/Auerbach unterstützen die Charity-Bändchen-Aktion.



Am 28.07.2005 meldete sich frueh morgens ein Polizist bei uns und teilte mit, dass er im Bahnhof von Bhopal eine Frau mit einem neugeborenen Kind entdeckt habe. Sie sei voellig mittellos, ohne jeglichen Anhang, und die beiden haetten seit drei Tagen nichts gegessen. Wir machten uns sofort auf den Weg und fanden Mutter und Kind auf Gleis 1.

Die junge Mutter erzaehlte, dass sie ihre Eltern nie gesehen habe. Sie sei bei Stiefeltern aufgewachsen. Nach deren Tod sei sie auf sich alleine gestellt gewesen, bis sie den Vater ihres Kindes kennengelernt habe.  Sie seien kurz vor der Geburt des Kindes nach Bhopal gekommen und haetten sich im Bahnhof aufgehalten. Dann sei der Mann weggegangen und nicht mehr zurueckgekehrt. Als die Wehen einsetzten, haetten sie Bahnreisende ins Krankenhaus gebracht. Sechs Tage nach der Entbindung sei sie aus dem Krankenhaus entlassen worden. Sie sei dann zum Bahnhof zurueckgekehrt. Da sie nicht betteln wollte, habe sie auf Nahrung verzichtet. Auf Grund des Nahrungsmangels hatte sie keine Milch, um ihr Kind zu stillen.

Wir nahmen Mutter und Kind ins NITYA SEVA-Heim auf. Den beiden geht es nun gut.

Das nachfolgende Foto zeigt das wenige Tage alte Kind zwei Wochen nach der Aufnahme ins NITYA SEVA - Kinderheim.







Wir sind wieder einer unvorstellbaren Armut begegnet und haben sofort unsere Hilfe angeboten. Die nachfolgenden Fotos geben einen Eindruck der Not ab. Die tatsächliche Situation ist kaum zu beschreiben: Menschen, die auf der nackten Straße leben, dem Regen ausgesetzt, ohne eine schützende Plane über dem Kopf. Kinder, die tagelang nichts gegessen haben, deren Haut von Geschwüren übersät ist, mit entzündeten, vereiterten Augen.































Über die nachfolgende Anerkennung haben wir uns sehr gefreut. Sie gibt uns Kraft und Zuversicht für unsere weiteren Bemühungen. Danke an alle, die uns zur Seite stehen.





NITYA SEVA  hat  am 01.04.2005  Ausbildungsstätten für Schreinerei, Klempnerei und Kleiderproduktion eröffnet.  Hierzu  einige Fotos:




















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Liebe Freunde und Unterstützer von NITYA SEVA,

ich möchte gerne meine Freude und Dankbarkeit mit Ihnen teilen und Ihnen mitteilen, dass mir am Donnerstag, 16.09.2004, das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen wurde.





Ich danke allen für die bisherige liebe Hilfe und dass Sie mir so zur Seite stehen.


Eröffnung des Kinderheimes "NITYA SEVA Bhavan"

Am 03. August 2004 wurde durch die Ministerpräsidentin von Madhya Pradesh, Frau Uma Bharati, das neue Kinderheim des Vereins NITYA SEVA eröffnet. Nachfolgend einige Fotos von der feierlichen Einweihung:




























"Hungry Sir" (von Claus D. von der Fink)

Mumbai (Bombay), 15 oder vielleicht auch 19 Millionen Menschen, keiner weiß das so genau. Du bist lebendig, vielfältig, faszinierend, reich und so schrecklich arm. Dich erkenne ich schon am Geruch nach verbranntem Holz, Abgasen und weiß nicht was noch. Deine Pracht in Colaba, die Luxus-Hotels rund um die Flughäfen und anderswo, die Welt scheint in Ordnung zu sein. Sie besiedeln die Bürgersteige, Tausende, nein Zehntausende – jede Zahl wäre falsch. Auf der nackten Straße schlafen sie, leben sie, verrichten sie ihre Notdurft und sterben sie. Die meisten kommen vom Land. Karger Boden, Frondienst, zu viele hungrige Mäuler. Die Stadt wird zur Hoffnung. Straßen- und Häuserbau, ein paar Rupees zum Überleben und den Rest zur Familie schicken. Illusionen inklusiv. Die Stadt breitet sich aus wie ein überkochender Milchtopf, billige Arbeiter sind beliebt. Die Autos quälen sich im Schritttempo durch die verstopften Straßen, ein schrilles Hupkonzert zerschneidet die dünne Luft. Wer anhält, hat verloren. Mumbai ist immer am Leben wie ein rasender Puls, rund um die Uhr und ohne Pause. An kleinen Feuern sitzen die in Lumpen gehüllten Gestalten, kochen die Hand voll Reis, schwatzen, lachen oder liegen zusammengekrümmt in einer Ecke. Ein Mädchen, sie mag vielleicht 11 Jahre alt sein, schmutzig, mit ängstlich zuckenden Augen und einem Baby im Arm, streckt mir die Hand entgegen: „Hungry, Sir“. Ich lächele sie an, frage nach ihrem Namen. Sie zuckt und weicht zurück. Leute mit rosafarbener Haut müssen einfach reich sein, geben Geld und weinen innerlich. Ich laufe mit ihr eine Weile. An einem der unzähligen Verkaufsstände für Pakoras, Samosas und dies oder jenes halten wir. Ich deute auf das Essen, führe meine Hand zum Mund. Heftiges Kopfschütteln mit einem gierigen Blick.  „Rupees, Sir!“ Ich weiß, Du Kleine, musst Geld mit nach Hause bringen, damit sich Dein Vater den billigen Schnaps kaufen kann, damit Deine Mutter die Familie über die Runden bringt, heute und vielleicht noch morgen. Falls Du nichts ablieferst, hast Du verloren. Auch wenn Dir die Schläge eigentlich garnicht mehr weh tun. Dein Lächeln ist so geübt. Ich möchte Dich gerne einmal sehen, wie Du lachst, satt bist, spielen gehst, Deine Hausaufgaben machst und keine Angst hast. Sie stopft die heißen Teigtaschen in den Mund, füttert ihr ständig quengelndes Brüderchen, umklammert die Münzen, die ich ihr in die Hand drücke, und rennt weg. Zeit ist Geld. Ich winke ihr nach. Ihre Augen blitzen kurz auf und sie lächelt – richtig echt. Und jemand zieht an meinem Ärmel. „Hungry, Sir“!




 
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